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Alt 13.10.2017, 06:36     #1
Der_Filmfreund   Der_Filmfreund ist offline
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D-RP 6954
Mein KFZ-Versicherer kündigt meinen Vertrag - warum?

Mein Kfz-Versicherer (Internet Günstig-Anbieter) hat mir HP (SF32) und VK (SF32) gekündigt. Ich habe keine Ahnung, weshalb.

Ich bin 63 Jahre alt, kassierte vor 31 Jahren meine einzigen 3 Flensburg-Punkte, bin nie mit dem Gesetz in Berührung gekommen, war in den letzten 25 Jahren nur einmal auffällig (mit 7 km/h zuviel geblitzt), habe nie einen Vertragspartner betrogen, habe keine Negativmerkmale bei der Schufa, hatte nie etwas mit der Polizei zu tun und bewege mich und meine Sachen stets im legalen Bereich.

Und dann kündigt mir mein Versicherer. Womöglich habe ich jetzt ein Problem mit einem Versicherungs-Nachfolger, da man angeben muß, wer den letzten Vertrag gekündigt hat.

Ich habe aber einen Verdacht: Mein Auto wurde im Mai 2016 zugelassen und aus diesem Anlass wechselte ich zum jetzigen Versicherer. Ein Jahr später ließ ich das MPPSK-Paket (ein legales Paket von BMW – moderate Motorleistungs-Steigerung von 240kW auf 265kW = 10%) nachrüsten. Laut TÜV-Gutachten waren die Papiere „unverzüglich“ umzumelden – dies erledigte ich direkt am der Installation folgenden Tag. Der Sachbearbeiter des Straßenverkehrszulassungsamtes Düsseldorf sagte mir, dass ich meiner Versicherung nichts melden muss – dies passiert automatisch.

4 Monate später, also vor 3 Wochen war ich auf der Online-Seite meines Versicherers und entdeckte, dass mein Auto immer noch mit 240kW im Versicherungsschein steht. Daraufhin schrieb ich denen, dass die Motorleistung 265kW beträgt. Man wollte dann von mir eine Kopie der Zulassungsbescheinigung(en). Diese schickte ich Ihnen. Nach 2 Wochen Bearbeitungszeit erhielt ich nun gestern die Kündigung zum 31.12.2017 mit dem Hinweis, mich rechtzeitig um einen neuen Versicherer zu kümmern. Ein Kündigungsgrund stand nicht im Schreiben. Und der Beitrag erhöht sich um 27,70 für die Zeit vom Umrüstungstag (Mitte Mai 2017 bis 31.12.17), obwohl beide Fahrzeuge (440i mit 240kW und 440i mit 265kW) im November beitragsgleich angeboten wurden.

Ich konfigurierte gestern dann mein Fahrzeug neu, um den Beitrag zu ermitteln und siehe da, es geht. Das Fahrzeug ist also nach wie vor für „jedermann“ mit 265kW versicherbar, nur anscheinende für mich nicht mehr, sonst hätte man mir ja nicht gekündigt.

Jetzt bin ich endlich mal in SF32, könnte von günstigen Prämien profitieren und dann scheint das Versicherungsrisiko zu hoch zu sein? Um da hin zu kommen, hat mich das auch ne schöne Stange Geld gekostet ... Und natürlich möchte ich noch die SF40 erreichen - dann ist die Autofaherzeit ohnehin so gut wie zu Ende ...



Hat jemand von euch eine Vorstellung, was sich hinter der Kündigung verbergen könnte?

Geändert von Der_Filmfreund (13.10.2017 um 06:41 Uhr) Grund: Fehler korrigiert
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Alt 13.10.2017, 06:47     #2
zinn2003   zinn2003 ist offline
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Ein Computerprogramm hat denen gesagt, das auf Grund Schadensstatistiken bei dir das Risiko zu hoch ist.
Musst halt jemand finden der nicht die gleiche Software zur Risikoanalyse benutzt.
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Alt 13.10.2017, 06:49     #3
Miracoli   Miracoli ist offline
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Rechtlich jedenfalls in Ordnung von der Versicherung.

Ohne es definitiv zu wissen kann ich mir nur vorstellen, dass die unterlassene Meldung der Leistungssteigerung an die Versicherung der Grund ist.

Grundsätzlich scheinen sie ja PS-starke Autos anzunehmen, und ein Exote ist es ja nicht.

Etwas ungewöhnlich finde ich das Verhalten auch.
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Alt 13.10.2017, 07:57     #4
Henry   Henry ist offline
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"Tuning = hirnloser Fahrzeughalter" ist bei denen als Risikoerhöhung hinterlegt. Ohne Ansehen der Person.

Also werden solche Risiken 'saniert', wie es im Branchenjargon heißt. Insbesondere Billigversicherer können sich nur gute Risiken leisten.

Pech gehabt. Ist leider usus. Deshalb: nie zum Billigversicherer. Die sind nur auf den ersten Blick günstig.

Um ohne größeren Schaden weiter versichert zu sein such dir am besten eine Gesellschaft mit Agentur vor Ort. Wenn der Vertreter mit der Abteilung sprechen kann ist das was anderes, als wenn ein Computer das betr. gekündigtem Vorvertrag beurteilt.
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Alt 13.10.2017, 09:39     #5
WRL   WRL ist offline
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FFB-LE ***
Es gibt hier im Forum einen V-Agenten in Essen - der arbeitet zwar nicht mit Billig-Versicherungen aber ich war nur einmal auch so gut aufgehoben wie bei Ihm - das war vor einigen Jahrzehnten bei einem Makler der leider von Debis aufgekauft worden ist, für Debis war mein Umsatz wohl zu klein...

Hoffentlich ist das jetzt nicht "verbotene Werbung"...
WRL
__________________
Für den Bau des 57 Kilometer langen Gotthard-Tunnels brauchten die Schweizer 17 Jahre, ein Jahr weniger als geplant. Der Umbau der deutschen Bahn-Trassen zum Gotthard soll bis 2035 dauern. Das ist alles, was man über den Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz wissen muss. (Henryk M. Broder)
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Alt 13.10.2017, 09:51     #6
Georg   Georg ist gerade online
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M-GH 3250
Nein - der Rainer steht ja sogar auf der Alpina Homepage als Ansprechpartner für Versicherungen.

Aber ich kann Henry nur beipflichten.

Irgendein Mensch/SW bei der Versicherung sieht jemand der sein Auto aktiv "optimiert" und "tuned" und das dann auch noch der Versicherung verschweigt als potentielles Risiko.
So was ist nicht Mainstream und diese Versicherungen sind nur deswegen so günstig weil sie versuchen, das Risiko in ihrem Versichertenkreis möglichst klein zu halten.

Da hilft nur, ne neue Versicherung zu suchen. Deine schadensfreien Jahre kannst Du ja angeben und die werden auch übernommen (da wird der Vorversicherer angefragt oder ggf. reicht sogar Deine letzte Rechnung).

Wenn nach dem Kündigungsgrund gefragt wird kannst Du ja ganz ehrlich sein und sagen, dass Du keine Ahnung hast, keinen Unfall oder Kasko Schaden hattest und Du Dir nur vorstellen kannst, dass die nicht erfolgte Meldung der "Werksleistungssteigerung" daran schuld ist, was aber laut Zulassungsstelle nicht mal nötig gewesen wäre.

Ich glaub nicht, dass Du deswegen Probleme haben wirst, nen neuen Versicherer zu finden.

Auch ich kann Henry bei der Aussage nur beipflichten, dass Billigst Versicherer oft nur so lange gut sind, wie nix passiert.
Da ich eine Versicherung aber abschließe um keine Probleme zu haben, wenn was passiert, halte ich mich von denen immer noch fern - mir reicht das Gejammer das ich ab und an im Bekanntenkreis mitkriege, wenn selbst eine Steinschlagreparatur erst nach Wochen gezahlt wird.

Georg
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Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.
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Alt 13.10.2017, 18:28     #7
Der_Filmfreund   Der_Filmfreund ist offline
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Endlich Feierabend - ich konnte mich leider nicht früher melden.

Erst einmal recht vielen Dank für eure Beiträge. Auf euch kann man sich echt verlassen - große Klasse

Zwischenzeitlich habe ich in einem einstündigen Telefonat Licht ins Dunkel gebracht.

In der Sache habt ihr alle Recht gehabt

Ich habe ja nichts anderes, als ein BMW-Update gemacht - das heißt, ich bekomme es nur von BMW und sonst von niemandem anderen (kein Wald-, Wiesen- und Hinterhof-Tuning). Hauptvorteil ist, dass die Garantie/Gewährleistung voll erhalten bleibt - Nachteil: Man erhält für viel Geld nur moderate Mehrleistung (10,5%), die allerdings den Motor nicht überfordern sollte.

Der Typschlüssel des serienmäßigen Fahrzeuges (440i 240kW) ist CGV,
der Typschlüssel des Fahrzeuges mit MPPSK (440i mit 265kW) ist CGW.

Hätte ich mein Fahrzeug direkt mit MPPSK bestellt (hätte wohl auch nur ein Händler nachgerüstet), dann wären die Papiere mit CGW ausgestellt worden.

Da ich nachgerüstet hatte, bleibt der Typschlüssel leider auf CGV stehen, während die Motorleistung von 240 auf 265kW in den Papieren geändert wird.

Der Versicherungmitarbeiter trägt nun in ihrem System "265kW" ein und da der Typschlüssel nicht auf CGW gewechselt wird, poppt im System "TUNING" auf. Ob das Tuning jetzt von BMW ist, oder ob eine Hinterhofwerkstatt tiefgreifende Eingriffe am Motor vorgenommen hat, spielt dabei keine Rolle. Ich denke, das ist bei jedem Versicherer gleich - die sehen nur, dass Typschlüssel und Motorleistung nicht zusammenpassen.

Insofern ist BMW nicht ganz unschuldig, denn der Typschlüssel müsste durch Nachrüstung des MPPSK ebenfalls geändert werden.

Ich könnte jetzt in einen anderen Tarif bei der "Schwesterversicherung" wechseln, dann wird die Kündigung zurückgenommen. Das würde den Beitrag jährlich um 150 Euro erhöhen.

Wenn ich den Typschlüssel CGW vorweisen kann, würde der Beitrag nur um genau 10 Euro steigen und ich könnte bei der Ursprungsversicherung bleiben.

Jetzt die Gretchenfrage: Kann man den Typschlüssel ändern lassen? Ich kann ja über die Rechnung nachweisen, was wann wo gemacht wurde.

Geändert von Der_Filmfreund (13.10.2017 um 18:31 Uhr)
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Alt 13.10.2017, 18:41     #8
Henry   Henry ist offline
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Zur Typschlüsseländerung brauchst du ein Gutachten des Fahrzeugherstellers, also von BMW. Dann geht das.
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Alt 14.10.2017, 10:09     #9
Der_Filmfreund   Der_Filmfreund ist offline
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Zitat:
Zitat von Henry Beitrag anzeigen
Zur Typschlüsseländerung brauchst du ein Gutachten des Fahrzeugherstellers, also von BMW. Dann geht das.
Das hört sich jetzt einfach an ...

ob es etwas bringt, wenn ich an die Kundenabteilung schreibe mit Rechnung über Kauf und Verbau des MPPSK, damit die erhoffte Umschlüsselung erfolgen könnte?

Ich denke ja bereits an die Probleme beim Weiterverkauf (mein Nachfolger soll ja nicht dieselben Probleme haben).
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Alt 14.10.2017, 11:11     #10
Henry   Henry ist offline
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Einfach ist das vermutlich nicht. Eher schwierig.

Ich befürchte nämlich, dass BMW da nicht mitspielt. Sonst hätten die das ja gleich mit der Änderung so in die Wege geleitet und nicht nur ein normales Gutachten über die Leistungssteigerung ausgegeben.

Einen anderen Weg gibt es aber nicht. Zumindest keinen bezahlbaren.
Du kannst natürlich selbst eine Typengenehmigung beantragen. Incl. aller Tests kommt da vermutlich eine 6-stellige Summe zusammen.
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